Manchmal macht es einfach Spaß mit der Kamera einfach mal draufzuhalten. Heute konnte einen - wie ich meine - coolen Effekt erzielen:
Donnerstag, 7. März 2013
Mittwoch, 6. März 2013
Die Ameise
Der Agility-Sportler neigt zu vielem, insbesondere zur Kritik. Dass der Leistungsrichter wegen seines Parcours, seiner Entscheidungen oder seiner Umbauzeiten kritisiert wird, ist Normalität geworden, dass der Veranstalter eines Turniers wegen der Startplatzvergabe, der Verpflegung oder der Campingsituation sein Fett abbekommt, ebenso. Auch ich selbst nehme mich hiervon natürlich nicht aus, kann ich doch von mir leider nicht behaupten, immer und in jeder Situation ruhigen und besonnen Gemüts zu sein.
Neben den beiden Genannten gerät auch immer wieder der "Verband" in den Fokus des gemeinen Agilitysportlers. Der Verband müsste dieses, der Verband sollte jenes, ist eine Forderung, die man allerorten immer wieder zu hören bekommt. Das Internet, genauer gesagt, die berühmten sozialen Netzwerke verstärken diesen Effekt.Wo sich früher der "Widerstand" nur regional auf einer Veranstaltung formieren konnte, ist es heute ohne großen Aufwand möglich, bundeseinheitlich über den "Verband" und seine vermeintlichen Fehlleistungen herzuziehen.
Nun würde mich diese Herziehen nicht einmal stören, wenn es tatsächlich auch Ergebnisse hervorbrächte, die über ein allgemeines Lamento hinausgehen. Letzteres ist indes leider selten der Fall. Nun will ich nicht erneut mein Lieblingsthema der vergangen Wochen als Beispiel heranziehen, sondern mich vielmehr daran erinnern, dass ich kürzlich in einer Facebook-Gruppe nach der Phase der Ideensammlung den Aufruf gelesen habe, dass diese guten Ideen nunmehr zusammengefasst werden sollten. Die Resonanz auf dieses Ansinnen war im Vergleich zur Resonanz auf den Aufruf zur Ideensammlung doch eher übersichtlich, während die Ideen am Anfang nur so sprudelten, frei nach dem Motto: "Darf's ein bisschen mehr sein?".
So freut es mich umso mehr, dass es mir vor kurzem doch gelungen ist, jemanden zur Mitarbeit im Verband zu motivieren. Mitarbeit meint in diesem Falle eben nicht nur die Diskussion eines Thema und das Beklagen, wie schlecht es doch geregelt sei, sondern die Formulierung eines Antrags, die Einreichung desselben und die Teilnahme an der Jahreshauptversammlung, um das Anliegen zu vertreten und vorzutragen. Durch das Desinteresse einiger Sportler ließ sich die Ameise, wie sie sich selbst nennt, nicht entmutigen und wurde durch einstimmige Zustimmung belohnt. Dass damit leider nur ein Etappensieg erreicht ist, ist unserer komplexen Verbandsstruktuer geschuldet, ohne diesen Etappensieg jedoch würde das Anliegen wohl niemals umgesetzt werden.
Wünschen würde ich mir viel mehr solcher Initiativen, vielmehr solcher Ameisen, die bereit sind, ein wenig von ihrer Freizeit zu opfern, um guten Ideen zur Durchsetzung zu verhelfen. Wider Erwarten sind Verbandsfunktionäre im Hundesport nämlich nicht gut bezahlte leitende Angestellte, sondern ehrenamtlich tätige Personen, die einen Großteil ihrer Freizeit opfern, damit wir die notwendigen Rahmenbedingungen für unseren Sport gestaltet bekommen. Und sie sind auch nicht der "Verband", der Verband sind wir alle.
Neben den beiden Genannten gerät auch immer wieder der "Verband" in den Fokus des gemeinen Agilitysportlers. Der Verband müsste dieses, der Verband sollte jenes, ist eine Forderung, die man allerorten immer wieder zu hören bekommt. Das Internet, genauer gesagt, die berühmten sozialen Netzwerke verstärken diesen Effekt.Wo sich früher der "Widerstand" nur regional auf einer Veranstaltung formieren konnte, ist es heute ohne großen Aufwand möglich, bundeseinheitlich über den "Verband" und seine vermeintlichen Fehlleistungen herzuziehen.
Nun würde mich diese Herziehen nicht einmal stören, wenn es tatsächlich auch Ergebnisse hervorbrächte, die über ein allgemeines Lamento hinausgehen. Letzteres ist indes leider selten der Fall. Nun will ich nicht erneut mein Lieblingsthema der vergangen Wochen als Beispiel heranziehen, sondern mich vielmehr daran erinnern, dass ich kürzlich in einer Facebook-Gruppe nach der Phase der Ideensammlung den Aufruf gelesen habe, dass diese guten Ideen nunmehr zusammengefasst werden sollten. Die Resonanz auf dieses Ansinnen war im Vergleich zur Resonanz auf den Aufruf zur Ideensammlung doch eher übersichtlich, während die Ideen am Anfang nur so sprudelten, frei nach dem Motto: "Darf's ein bisschen mehr sein?".
So freut es mich umso mehr, dass es mir vor kurzem doch gelungen ist, jemanden zur Mitarbeit im Verband zu motivieren. Mitarbeit meint in diesem Falle eben nicht nur die Diskussion eines Thema und das Beklagen, wie schlecht es doch geregelt sei, sondern die Formulierung eines Antrags, die Einreichung desselben und die Teilnahme an der Jahreshauptversammlung, um das Anliegen zu vertreten und vorzutragen. Durch das Desinteresse einiger Sportler ließ sich die Ameise, wie sie sich selbst nennt, nicht entmutigen und wurde durch einstimmige Zustimmung belohnt. Dass damit leider nur ein Etappensieg erreicht ist, ist unserer komplexen Verbandsstruktuer geschuldet, ohne diesen Etappensieg jedoch würde das Anliegen wohl niemals umgesetzt werden.
Wünschen würde ich mir viel mehr solcher Initiativen, vielmehr solcher Ameisen, die bereit sind, ein wenig von ihrer Freizeit zu opfern, um guten Ideen zur Durchsetzung zu verhelfen. Wider Erwarten sind Verbandsfunktionäre im Hundesport nämlich nicht gut bezahlte leitende Angestellte, sondern ehrenamtlich tätige Personen, die einen Großteil ihrer Freizeit opfern, damit wir die notwendigen Rahmenbedingungen für unseren Sport gestaltet bekommen. Und sie sind auch nicht der "Verband", der Verband sind wir alle.
Dienstag, 5. März 2013
Scooter - Update
Nachdem wir heute schon die dritte Runde mit dem Scooter gedreht haben, würde ich natürlich gerne anhand eines Videos über die Erfolge berichten. Nachdem es mir jedoch nicht möglich war, Spielberg und Lockvogel gleichzeitig zu spielen, muss ich den Videobeweis leider auf ein ander Mal verschieben.
Zum Beweis der Tatsache, dass wir fleißig waren, biete ich indes dieses Foto an:
Zum Beweis der Tatsache, dass wir fleißig waren, biete ich indes dieses Foto an:
Montag, 4. März 2013
Mittwochstraining
Bevor wir nächste Woche in Kreuth trainieren, steht noch ein Training am Mittwoch in der Halle in Maxhütte an. Hier ist der Parcours dazu:
Sonntag, 3. März 2013
Tempus fugit
Der Zahn der Zeit nagt an allen, an uns natürlich nicht, obgleich ich mir vor Kurzem nicht nur deswegen Sorgen machte, weil mir ein jugendliches Vereinsmitglied bei der Sortlerehrung der Gemeinde Obertraubling den Beitritt zur Seniorensportgruppe empfahl, sondern auch wegen des heutigen Tages.
Als ich nämlich vor kurzem bemerkte, dass dieser Sonntag ein besonderer Tag für Sina und mich wäre, lautete die ehrlich erschrockene Antwort meines Stellvertreters im Verein, ob das mein Ernst sei und ob das beim Rathaus tatsächlich schon so lange her sei. Nun räume ich durchaus ein, dass es auch mir nicht gerade wie gestern vorkommt, als wir durch ein Spalier von Agility-Sprungstangen gingen und ich Sina anschließend nicht über die Schwelle, gleichwohl aber über einen Sprung tragen musste, dass man aber deswegen gleich erschrecken musste, erschrak mich wiederum.
Seit zehn Jahren also gehen wir durch Höhen und Tiefen, durch Dick und Dünn, was nicht nur unseren, vielmehr meinen, Gewichtsschwankungen geschuldet ist. Dass unsere Tiefen vielleicht nicht so tief wie bei anderen sind, räume ich gerne ein, bestehen mussten wir sie trotzdem und stehen dennoch zusammen wie am ersten Tag, vielleicht sogar noch ein bisschen mehr.
Die nächsten zehn und viele weitere Jahre können also kommen.
Als ich nämlich vor kurzem bemerkte, dass dieser Sonntag ein besonderer Tag für Sina und mich wäre, lautete die ehrlich erschrockene Antwort meines Stellvertreters im Verein, ob das mein Ernst sei und ob das beim Rathaus tatsächlich schon so lange her sei. Nun räume ich durchaus ein, dass es auch mir nicht gerade wie gestern vorkommt, als wir durch ein Spalier von Agility-Sprungstangen gingen und ich Sina anschließend nicht über die Schwelle, gleichwohl aber über einen Sprung tragen musste, dass man aber deswegen gleich erschrecken musste, erschrak mich wiederum.
Seit zehn Jahren also gehen wir durch Höhen und Tiefen, durch Dick und Dünn, was nicht nur unseren, vielmehr meinen, Gewichtsschwankungen geschuldet ist. Dass unsere Tiefen vielleicht nicht so tief wie bei anderen sind, räume ich gerne ein, bestehen mussten wir sie trotzdem und stehen dennoch zusammen wie am ersten Tag, vielleicht sogar noch ein bisschen mehr.
Die nächsten zehn und viele weitere Jahre können also kommen.
Samstag, 2. März 2013
Geheimtext
Erneut hat mich ein Artikel einer großen Deutschen Zeitung dazu animiert, ein paar Zeilen zwar nicht zu Papier, aber immerhin auf den Server zu bringen. Ausweislich jenes Artikels nämlich liefere die Suche nach dem Stichwort Geheimtext im Internetangebot der Zeitung weit weniger Treffer, nämlich gar keinen, als die Suche nach dem Stichwort Klartext.
Da ich nicht nur als Vereins- und Landesvorsitzender, sondern - jedenfalls im persönlichen Gespräch - als Vorsitzender des Vereins für klare Aussprache bekannt bin, kann ich mich selbst eben auch als Freund des Klartextes bezeichnen. Dass ich dennoch nicht Gefahr laufe, es einem gewissen Kanzlerkandidaten gleichzutun und mit Verbalinjurien, die unter dem Deckmantel des Klartexts ausgesprochen wurden, Furore zu machen, liegt natürlich zum einen daran, dass ich mich nicht zu italienischen Wahlergebnissen äußere, zum anderen, dass ich im geschriebenen Wort doch eher dem Geheimtext zugeneigt bin.
So neige ich von Berufs wegen eher zu langen Sätzen und Substantivierungen, die das Lesen eines Texts zwar nicht einfacher, aus meiner Sicht aber gleichwohl nicht uninteressanter machen. Der schönste Nebeneffekt des Geheimtextes ist indes, dass es mir durch ihn möglich ist, Meinungen ohne Holzhammer kundzutun, Raum für Interpretationen zu schaffen und für eine Sache zu streiten, ohne beleidigend zu werden. Zwar lauert das nächste Thema, das mich bewegen wird, nicht zwangsläufig hinter der nächsten Hausecke, ich freue mich aber schon jetzt darauf, fortiter in re, suaviter in modo, meinen Standpunkt zu vertreten, im Geheimtext eben!
Da ich nicht nur als Vereins- und Landesvorsitzender, sondern - jedenfalls im persönlichen Gespräch - als Vorsitzender des Vereins für klare Aussprache bekannt bin, kann ich mich selbst eben auch als Freund des Klartextes bezeichnen. Dass ich dennoch nicht Gefahr laufe, es einem gewissen Kanzlerkandidaten gleichzutun und mit Verbalinjurien, die unter dem Deckmantel des Klartexts ausgesprochen wurden, Furore zu machen, liegt natürlich zum einen daran, dass ich mich nicht zu italienischen Wahlergebnissen äußere, zum anderen, dass ich im geschriebenen Wort doch eher dem Geheimtext zugeneigt bin.
So neige ich von Berufs wegen eher zu langen Sätzen und Substantivierungen, die das Lesen eines Texts zwar nicht einfacher, aus meiner Sicht aber gleichwohl nicht uninteressanter machen. Der schönste Nebeneffekt des Geheimtextes ist indes, dass es mir durch ihn möglich ist, Meinungen ohne Holzhammer kundzutun, Raum für Interpretationen zu schaffen und für eine Sache zu streiten, ohne beleidigend zu werden. Zwar lauert das nächste Thema, das mich bewegen wird, nicht zwangsläufig hinter der nächsten Hausecke, ich freue mich aber schon jetzt darauf, fortiter in re, suaviter in modo, meinen Standpunkt zu vertreten, im Geheimtext eben!
Freitag, 1. März 2013
Wellness
Anglizismen sind mir zwar nicht gänzlich fremd, gleichwohl nicht immer willkommen. Manchmal verwundern sie mich gar. Wenn ich also an den Begriff Wellness denke und diesen in seine beiden Bestandteile (Well und Ness) zerlege, denke ich zwangsläufig an eine bayerische Musikerfamilie und einen schottischen See einschließlich des berühmten Monsters in selbigem.
Wie diese Begriffe nun zusammenpassen und was das schlussendlich mit unserem Hotel zu tun hat, erschließt sich mir noch nicht. Sei's drum, wir sind dann mal weg!
Wie diese Begriffe nun zusammenpassen und was das schlussendlich mit unserem Hotel zu tun hat, erschließt sich mir noch nicht. Sei's drum, wir sind dann mal weg!
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